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| | 16.10.06
Pünktlich zum Semesterstart melden wir uns mit einem neuen Programm zurück. Wir wünschen allen Erstsemestlern einen glücklichen Studienanfang, und hoffen, dass ihr nicht unter den Betroffenen von überfüllten Hörsälen und ähnlichen Problemen an der Uni seid.
Unseren aktuellen Flyer könnt ihr euch hier herunterladen.
Kurz vor Beginn des Semesters wurde am 5. Oktober der Gesetzentwurf zur Einführung allgemeiner Studiengebühren im hessischen Landtag gelesen und ist somit beschlossen. Damit ändern sich, neben der Neuordnung der Lehre nach Bachelor / Master nun auch die Zugangsvoraussetzungen für ein Studium in Hessen überhaupt.
Insgesamt ist Bildungspolitik inzwischen strengstens der Verwertungslogik des WeltWirtschaftsWahnsinns und seiner politisch Willigen unterworfen. Der gebührenabhängige Zugang zum Studium befördert, mehr noch als bisher „nur“ das Abitur, eine neue, gleichgeschaltete Bildungselite. Damit wird, zwei Jahre nach der Einführung der Hartz-Gesetze, das Prinzip der Ungleichheit auch im Bildungssektor zementiert. Ob als Folge des „Bologna-Prozesses“ oder der immer tiefergehenden Verflechtung von Privatwirtschaft und öffentlichem Bildungssystem.
- Der Bildungsauftrag ist zur bloßen Dienstleistung degradiert
und nicht mehr gewährleistet.
Wir fordern:
- Eine Redemokratisierung aller hochschulpolitischen Strukturen.
- Ein chancengleiches Studium, ein elternunabhängiges „Bafög“ - Für alle.
- Die Rücknahme aller Formen individueller Co-finanzieung von Bildung.
- Die Abschaffung der Modularisierung und Reglementierung der Lehre .
- Ein freies Studium, im Sinne der Freiheit des Geistes.
Sowohl die Selbstorganisation als auch die Mitsprache der Studierenden in hochschulpolitischen Gremien, werden durch das Hessische Hochschulgesetz (HHG) garantiert. Diese Mitsprache ist im Jahr 2000 zu Ungunsten der Studierenden entdemokratisiert worden. Darüberhinaus hat die hessische Landesregierung den (finanziellen) Fortbestand unserer Gremien an eine Mindestwahlbeteiligung von 25% gebunden. Liegt diese darunter, werden 75% der studentischen Gelder gestrichen, was das faktische Ende letzter studentischer Selbstbestimmung bedeuten würde.
Mehr noch als an den Jahrgängen „über“ euch, liegt es auch mit in euren Händen, die Gremien mit Leben zu füllen und euch mit Fragen und Engagement einzubringen. Organisiert euch, macht mit, bildet Banden!
 | | | | 16.10.06
Pünktlich zum Semesterstart melden wir uns mit einem neuen Programm zurück. Wir wünschen allen Erstsemestlern einen glücklichen Studienanfang, und hoffen, dass ihr nicht unter den Betroffenen von überfüllten Hörsälen und ähnlichen Problemen an der Uni seid.
Unseren aktuellen Flyer könnt ihr euch hier herunterladen.
Kurz vor Beginn des Semesters wurde am 5. Oktober der Gesetzentwurf zur Einführung allgemeiner Studiengebühren im hessischen Landtag gelesen und ist somit beschlossen. Damit ändern sich, neben der Neuordnung der Lehre nach Bachelor / Master nun auch die Zugangsvoraussetzungen für ein Studium in Hessen überhaupt.
Insgesamt ist Bildungspolitik inzwischen strengstens der Verwertungslogik des WeltWirtschaftsWahnsinns und seiner politisch Willigen unterworfen. Der gebührenabhängige Zugang zum Studium befördert, mehr noch als bisher „nur“ das Abitur, eine neue, gleichgeschaltete Bildungselite. Damit wird, zwei Jahre nach der Einführung der Hartz-Gesetze, das Prinzip der Ungleichheit auch im Bildungssektor zementiert. Ob als Folge des „Bologna-Prozesses“ oder der immer tiefergehenden Verflechtung von Privatwirtschaft und öffentlichem Bildungssystem.
- Der Bildungsauftrag ist zur bloßen Dienstleistung degradiert
und nicht mehr gewährleistet.
Wir fordern:
- Eine Redemokratisierung aller hochschulpolitischen Strukturen.
- Ein chancengleiches Studium, ein elternunabhängiges „Bafög“ - Für alle.
- Die Rücknahme aller Formen individueller Co-finanzieung von Bildung.
- Die Abschaffung der Modularisierung und Reglementierung der Lehre .
- Ein freies Studium, im Sinne der Freiheit des Geistes.
Sowohl die Selbstorganisation als auch die Mitsprache der Studierenden in hochschulpolitischen Gremien, werden durch das Hessische Hochschulgesetz (HHG) garantiert. Diese Mitsprache ist im Jahr 2000 zu Ungunsten der Studierenden entdemokratisiert worden. Darüberhinaus hat die hessische Landesregierung den (finanziellen) Fortbestand unserer Gremien an eine Mindestwahlbeteiligung von 25% gebunden. Liegt diese darunter, werden 75% der studentischen Gelder gestrichen, was das faktische Ende letzter studentischer Selbstbestimmung bedeuten würde.
Mehr noch als an den Jahrgängen „über“ euch, liegt es auch mit in euren Händen, die Gremien mit Leben zu füllen und euch mit Fragen und Engagement einzubringen. Organisiert euch, macht mit, bildet Banden!
 | | | | 26.01.06
Die Wahl ist endlich abgeschlossen.
Hier sind die vorläufigen Endergebnisse der
Studierendenparlaments- und Senatswahl
| Liste |
Stimmen
(Studierendenparlament) |
Stupa-Sitze |
Stimmen
(Senat) |
Senat-Sitze |
| New World Order |
110 |
0 |
- |
- |
| Innovative Liste |
434 |
2 |
691 |
1 |
| Liste Witzenhausen |
287 |
1 |
313 |
0 |
| Jusos |
1160 |
6 |
1465 |
1 |
| Christlich-Liberales-Bündnis |
523 |
3 |
620 |
0 |
| Reformruine |
340 |
2 |
- |
- |
| SoziaListe |
529 |
3 |
523 |
0 |
| Grüne-Hochschulgruppe |
830 |
4 |
912 |
1 |
| Fachschaftsliste Lehramt |
860 |
4 |
- |
- |
| PISA-Liste |
- |
- |
482 |
0 |
| ASL |
79 |
0 |
- |
- |
Von 16883 eingeschriebenen Studierenden haben 5334 ihre Stimme abgegeben. Das heisst die Wahlbeteiligung liegt dieses Jahr bei 30,78%.
98 Stimmen waren ungültig, und es gab 84 Enthaltungen.
 | | | | 14.01.06
Hallo ihr alle,
Wie jedes Jahr im Januar stehen wieder Hochschulwahlen an, und zum
zweiten mal nach der Auflösung der Ali Hochschulgruppe Kassel
tritt die SoziaListe an, um euch in linker Hochschulpolitik zu
vertreten. Wenn ihr wissen wollt wer für euch für das
Studierendenparlament
und den Senat
kandidiert, könnt ihr euch hier informieren. In der Rubrik
Termine könnt ihr euch über aktuelle Veranstaltungen
informieren und sehen, wo und wann ihr uns treffen könnt.
Besucht uns an unseren Ständen oder kommt zu unseren Treffen.
Unser aktuelles Flugblatt
, unseren Flyer und die aktuelle Sonderausgabe unserer Zeitung "Deine Seite"
könnt ihr euch aber auch hier herunterladen.
Wählen gehen ist dieses Jahr wichtiger den je, denn die
Verfasste Studierendenschaft in Hessen steht, wie auch bereits letztes
Jahr, unter enormem Druck die von Koch eingeführte 25 Prozent
Hürde zu nehmen. Das heisst, dass ihr, wenn die
Wahlbeteiligung unter 25 Prozent liegt, die finanziellen Mittel auf 25
Prozent geürzt werden. Die Folgen währen fatal
für das Uni-Leben. Die autonomen Referate, wie beispielsweise
das Behinderten- oder das Schwulenreferat müssten geschlossen
werden. Das Café DesAStA und das K19 müssten ihre
Türen dicht machen. Die Einrichtungen, die bis jetzt das
Uni-Leben prägen, währen nicht mehr vorhanden, und
ihr hättet keine Anlaufstelle mehr wenn ihr Fragen, Probleme
oder Beschwerden habt. Und wenn die Verfasste Studierendenschaft nicht
mehr arbeiten kann, dann gibt es auch niemanden mehr, der sich gegen
die nahenden Studiengebühren oder die bereits umgesetzten
Langzeit-Studiengebühren auflehnen kann.
Darum sagt euren Freunden und KommilitonInnen bescheid zwischen dem 24
und dem 26 Januar ihr Wahlrecht in Anspruch zu nehmen. Es ist in eurem
Interesse.
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